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Referenzprojekt

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Auf dem Streckenabschnitt Raubach - Selters der Holzbachtalbahn (Altenkirchen - Siershahn) fuhren schon elf Jahre lang keine Güterzüge mehr, als es schließlich 1999 zur Stillegung des Streckenabschnittes kam. Um eine Demontage der Gleisanlagen zu verhindern, schloß das Land Rheinland-Pfalz mit der Deuschen Bahn einen sogenannten Trassensicherungsvertrag ab. Dieser und die Zusage der Firma Schütz GmbH & CoKGaA in Selters, ihre Stahlcoils mit der Bahn anliefern zu lassen, bildeten die Grundlage dafür, daß die Westerwaldbahn 2005 die Strecke Altenkirchen - Selters kaufte und instand setzte. Schließlich konnte die Strecke im März 2006 reaktiviert werden.

Dafür waren umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten erforderlich. Auf dem Werksgelände der Firma Schütz wurde eine umfangreiche Eisenbahninfrakstruktur errichtet. Die Westerwaldbahn sanierte den 13 Kilometer langen, stillgelegten Streckenabschnitt Raubach - Selters.

Der Materialbedarf in der Fertigung der Firma Schütz beträgt jährlich bis zu 200.000 Tonnen Stahl, der in Form von Stahlcoils seit der Wiedereröffnung der Strecke ausschließlich auf der Schiene angeliefert wird. Durch die Verlagerung dieser Coiltransporte auf die Schiene werden dem Westerwald jährlich rund 6000 LKW-Fahrten erspart. Im November 2008 eröffnete die Firma Schütz in Siershahn ein Stahl Service Center, das ebenfalls auf der Schiene bedient wird. Wie für den Standort Selters wird auch hier für die nächsten Jahre mit steigenden Transportmengen gerechnet.

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